Fundstück der Woche

Vor kurzem bekam ich folgende „Anfrage“:

Mail Nr1)

Hey ich lausebängel Schweizer die Schule und bin beim klauen erwischt worden und natürlich schlechte Schularten was würdest du mit sowas machen

Meine Antwort, daß ein Rollenspiel dieser Art natürlich möglich sei, und wir die Details dann gerne im Vorgespräch besprechen würden, wurde folgendermaßen kommentiert:

Mail Nr2)

Hey sage mir doch mal was du mit Sohn lausebengel machst wenn es meinen Vorstellungen entspricht werde ich bald bei dir vorbei schauen um es in natura von dir oder Rottenmeier persönlich erleben Gruß Lausebängel  XX

Da ich ein höflicher Mensch bin, antwortete ich ein zweites Mal, daß wir die Details dann gerne im Vorgespräch klären.

Mail Nr3) kam prompt:

Schade das du mir keinen Vorgeschmack giebtst was Frau Rottenmeier  mit ungezogen er Schüler wie mich macht ob es meinen Anforderungen entspricht würde dann gerne mal vorbei kommen.

Da ich mir bei so einem niveauvollen Mailkontakt natürlich nicht sicher bin, ob ich den „Anforderungen“ des Gastes entspreche, ließ ich die letzte Mail unkommentiert….*lächel*

 

das neue Prostitutions-„Schutz“-Gesetz

Am 01.07.17 tritt das neue Prostituiertenschutzgesetz in Kraft.

Was bedeutet das für mich und das Schlösschen?

Das Gesetz verpflichtet mich zu einer jährlichen Gesundheitsberatung sowie der Meldung bei der  zuständigen Behörde.  Die Behörde erstellt einen Hurenausweis, der alle 2 Jahre zu verlängern ist, und speichert meine Daten (Name, Adresse, Arbeitsort usw).

Bisher (Stand 19.04.17) sind für Hamburg weder der Ort der Gesundheitsberatung noch die zuständige Behörde bekannt (gilt im Übrigen für fast alle Bundesländer).

Momentan sind zwei Möglichkeiten für mich vorstellbar:

Ich gehe pünktlich zum 03.07.17 zur Behörde X und beantrage den Ausweis. Höchstwahrscheinlich nehme ich dann die Erkenntnis mit, daß in den Behörden das völlige Chaos herrscht und die Behördenmitarbeiter mit der Prüfung, ob ich gegebenenfalls eine Zwangsprostituierte bin, komplett überfordert sind.

Alternativ melde ich mich nicht an und begehe damit eine Ordnungswidrigkeit, die gemäss Gesetz mit bis zu 1000,- Euro geahndet werden kann.

Welche der beiden Varianten ich wähle, weiß ich noch nicht.

Für Betreiberinnen eines Dominastudios hat der Gesetzgeber leider sehr viele Auflagen gemacht, die es zu erfüllen gilt.

Jedes Bordell/Studio ist ab dem 01.10.17 konzessionierungspflichtig.

Eine Konzessionierungspflicht gilt bereits, wenn nur eine weitere Kollegin mein Studio nutzt.

Arbeite ich hingegen alleine, brauche ich nicht zu konzessionieren.

Die Konzessionierung muß bei der zuständigen Behörde angemeldet werden und die Behörde prüft dann u.a. die Zuverlässigkeit des Betreibers, das vorzulegende Betriebskonzept und die baulichen Gegebenheiten des Studios.

Wer die Auflagen nicht erfüllen kann, erhält keine Konzession und darf den Betrieb nicht weiterführen.

Bei den Auflagen finden sich so skurrile Dinge wie ein zweiter Sanitärraum, Notrufsysteme in sämtlichen Räumen, Kondompflicht und ähnliches.

Mittlerweile ist auch dem Gesetzgeber aufgefallen, daß er sein Gesetz mit heißer Nadel gestrickt hat. Und so  hat er jüngst in einer Verordnung mitgeteilt, daß die zu erfüllenden Mindeststandards in dieser Legislaturperiode nicht mehr konkretisiert werden.

Eine Anmeldung zur Konzessionierung ist aber natürlich weiterhin erforderlich.

So hängt es also von der Behörde und dem dort zuständigen Mitarbeiter ab, ob die „Standards“, die das Studio vorweisen kann, genügen könnten, um dem Schlösschen die Konzession zu erteilen.

Das fällt dann wohl unter Behördenwillkür.

Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht, wie ich es nach dem 01.10.17 weitergehen kann.

Ich mag mein kleines Team, ich freue mich darüber, mit meinen Kolleginnen zusammenzuarbeiten, und möchte meinen Ladies einen schönen Arbeitsplatz in angenehmer Atmosphäre bieten.

Aber:

Ich kann und will die Unsicherheit, ob mein Betrieb den Standards genügt (oder ob ich für das Erfüllen dieser Auflagen Investitionen von Summe XY tätigen müsste, um meinen Betrieb weiterführen zu können), nicht auf mich nehmen.

Ein Team  wird es demzufolge in meinem Studio ab dem 01.10.17 nicht mehr geben!

Damit hat die Politik mit ihrem „Schutz“-Gesetz dazu geführt, daß ich leider bald keine Kolleginnen mehr in meinem Studio beschäftigen kann.

Bis zum 30.09.17 bieten Fräulein Zartbitter und Madame Mabelle ihren Gästen natürlich weiterhin Termine im Schlösschen an.

Gäste, die sich für Termine bei den beiden Ladies interessieren, bitte ich darum, die Kolleginnen zukünftig persönlich zu kontaktieren. Die Kontakdaten finden sich in den einschlägigen Werbeportalen.

Für meine eigenen Gäste ändert sich mit Inkrafttreten des Prostitutionsschutzgesetzes ab dem 01.07.17 NICHTS.

 

Ostern

Ich gönne mir von Karfreitag, 14.04.17 bis Dienstag, den 18.04.17 einen kurzen Osterurlaub.

Ab Mittwoch, den 19.04.17 sind dann wieder lustvolle Begegnungen im Schlösschen möglich.

Im Chat https://www.yoochat.net/profile/lady-tanja/ und per Telefonhotline

(Tel 09005 – 833 109 088) bin ich überwiegend erreichbar.

Ich wünsche all meinen Gästen schöne Feiertage und viel Erfolg beim Eiersuchen…

 

keine Videosklaven gesucht

Nachdem ich vor ein paar Monaten in die Clip-Produktion eingestiegen bin, erhielt ich natürlich auch einige Anfragen von potentiellen Videosklaven, die sich für Videodrehs zur Verfügung stellen wollten.

Außerdem kritisierten einige Kaufinteressenten, daß sie in meinen Clips die „Action“ aufgrund fehlender devoter oder masochistischer Clip-Partner vermissen würden.

All jenen sei gesagt:

Ich drehe meine Clips immer dann, wenn ich die Zeit dafür erübrigen kann, sprich, wenn ich gerade keine Sessions im Studio habe (und natürlich, wenn ich gerade Lust auf einen Dreh habe).

Ich produziere fast immer alleine, vom Licht einrichten bis zum Schneiden des Clips. So kann ich die Zeit für das Drehen von Clips flexibel gestalten.

Wenn ich mit einem Gegenüber drehen würde, würde diese Flexibilität verloren gehen, denn ich wäre abhängig von der Zeit, dem Kameramann, dem Thema des Clips usw.

Es macht aber in meinen Augen wenig Sinn, meine Zeit für einen Dreh mit Partner zu blockieren und dafür womöglich auf reale Begegnungen zu verzichten.

Der Verkauf von Clips ist für mich ein netter Nebenerwerb. Der Aufwand für einen Dreh mit Videosklaven und Kameramann steht aber m.E. in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Umsatz.

Natürlich erreiche ich mit meinen Clips keine Interessenten, die sich in einem Clip „Action“ wünschen.

Aber viele Käufer fühlen sich durch einen realen sub eher gestört und in ihrer Phantasie eingeschränkt. Der sub im Clip sieht eventuell nicht so aus, wie man selbst, reagiert nicht, wie man selbst, bewegt sich anders, handelt anders.

Das kann die Illusion womöglich zerstören statt das Kopfkino anzuheizen.

Darum werde ich auch weiterhin alleine vor der Kamera agieren und nur in Ausnahmefällen einen Filmpartner hinzuziehen.

Für alle Actionliebhaber bietet das Internet ja genug Möglichkeiten, sich die Clips herunterzuladen, die dem persönlichen Kopfkino entsprechen.  🙂