Andalusien

 

Folgendes Rollenspiel durfte ich kürzlich umsetzen, und ich danke M. für diese wundervolle Idee:

 

Angenommen, ich werde nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag einen wunderschönen und auf den ersten Blick verlassenen Strandabschnitt entdecken und beschließen, mich ein wenig abzukühlen.

 

 

Ohne die Hinweisschilder lesen zu können, die ein Nacktbaden an diesem Strand strengstens untersagen, entledige ich mich meiner Kleider und schwimme im Meer. Als ich aus dem Wasser komme sind nicht nur meine Sachen verschwunden, sondern ich werde von einer Art Bürgerwehr dieser erzkatholischen Gemeinde in Gewahrsam genommen.

Da man gegen die Plage der FKKler mit Geldstrafen keinen Erfolg hatte, greift man nun zu drastischeren Maßnahmen, die eher einer Neuauflage der spanischen Inquisition gleichkommen. So werde ich öffentlich angekettet

 

und jedem vorbeikommendem Gemeindemitglied steht es frei mit mir zu machen was es will. Ob das nun das reine Zufügen von Schmerzen, Demütigung oder ein Teasen, das mich in den Wahnsinn treibt sein wird, hängt von den jeweiligen Passantinnen ab…

 


 

Zuerst erschien eine Einwohnerin des Ortes, auf dessen Marktplatz M. öffentlich zur Schau gestellt wurde. Verzweifelt versuchte M., sich mit Englisch oder Deutsch verständlich zu machen, doch leider vergebens.

M. wurde von der Spanierin zuerst mit Fußtritten traktiert und bekam zur allgemeinen Belustigung weiterer Passantinnen ein Glas Urin über den Kopf geschüttet.

Nachdem die Menge ihn ausreichend verhöhnt hatte, zerstreuten sich die Einwohner, und M. stand alleingelassen und verzweifelt auf dem leeren Marktplatz.

Glücklicherweise erschien kurz danach eine britische Touristin.

M. erklärte der Engländerin seine Lage und bat sie, sich mit der deutschen Botschaft in Verbindung zu setzen.

Doch statt der erhofften Hilfe nahm die Touristin ihre Einkaufstüte aus Plastik, zog sie M. über den pissegetränkten Kopf und sah ihm süffisant grinsend zu, wie er um Atem rang.

Irgendwann hatte sie genug von dem Schauspiel, nahm ihre Plastiktüte und ging lachend davon.

Eine gefühlte Ewigkeit später kam endlich eine deutsche Urlauberin vorbei. Voller Mitgefühl hörte sie sich die Geschichte des verzweifelten M. an, und versprach, die Botschaft zu informieren.

Doch als die Botschaftsangestellte auf dem Marktplatz auftauchte, und M. auf unbürokratische Hilfe hoffte,  erlebte er eine böse Überraschung.

Die Botschafterin hatte sich nämlich freiwillig für den Dienst in diesem erzkonservativen Teil der Welt gemeldet.

Als Sadistin hatte sie so genau den richtigen Ort für ihre fiesen und brutalen Phantasien gefunden und konnte sich ungehemmt an den Opfern auf dem Marktplatz austoben.

Und das tat sie nun auch…mit Wissen und Erlaubnis der Gemeinde!

Aus ihrer Handtasche zog sie in aller Seelenruhe Dildos, Klammern, Peitschen und weitere Utensilien.

M. erwartete ein grausames Schicksal: in aller Öffentlichkeit wurde er gedemütigt und gequält. Weitere Einzelheiten ersparen wir dem Leser. Nur so viel sei geschrieben:

Es wurde eine lange Nacht für M…

 

 

Samenspender gesucht

Die Privatklinik Schlösschen GmbH sucht Samenspender.

Die notwendigen Untersuchungen werden unter fachkundiger Leitung von Schwester Tanja durchgeführt.

Dazu können u.a. die Überprüfung der Beweglichkeit (Fixierung), die körperliche Belastbarkeit (Schmerz an Brustwarzen und Genital) und die Aufnahme von Fremdkörperflüssigkeiten (Natursekt) gehören. Weitere, eventuell notwendige Untersuchungen werden mit dem Probanden in einem persönlichen Aufnahmegespräch erörtert.

Die Samenspende wird unter Zuhilfenahme von technischen Geräten oder mittels konventioneller Handmethode durchgeführt.

Probanden können sich unter den bekannten Kontaktdaten der Privatklinik Schlösschen GmbH einen Termin geben lassen.

(Es wird darauf hingewiesen, daß es sich nicht um eine Kassenleistung handelt!)

 

Samenspender gesucht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die totale Kontrolle – Tease and Denial

 

Du liegst.

Gefesselt.

Gespreizt.

Hilflos.

 

Und ich nehme Dein bestes Stück in die Hand.

Meine Finger gleiten den Schaft entlang, umspielen die Eichel.

 

Langsam.

Noch laaaangsamer.

Noch viel laaaaaangsamer.

 

Schnell.

Hart.

Kurz vor der Explosion.

 

Und dann…höre ich auf.

Tease and Denial

 

 

 

 

 

 

 

Du liegst.

Gefesselt.

Gespreizt.

Hilflos.

 

Und ich spiele mit Deiner Lust.

 

hoffentlich nur eine Horrorphantasie…

 

Folgende Rollenspielidee erreichte mich kürzlich:

Die unreflektierte Flüchtlingspolitik der Jahre 2015/2016 spaltete die deutsche Bevölkerung.
Bei den darauf folgenden Landtags- und Bundestagswahlen konnten rechte Parteien deutliche Zuwächse verzeichnen.
Nach der Bundestagswahl 2021 stellt eine Koalition aus diversen Parteien eine rechtsextreme Regierung.

Wir befinden uns im Jahre 2024 in Deutschland.

Eine legale Prostitution existiert nicht mehr.

Die immer drastischer gewordenen Gesetzesverschärfungen des 2017 eingeführten Prostitutionsschutzgesetzes durch die neue Regierung führten dazu, dass Sexarbeiterinnen die geforderten Auflagen nicht mehr erfüllen konnten und entweder ihren Beruf aufgeben oder in die Illegalität abwandern mussten.
Zur Bekämpfung der illegalen Prostitution wurde eine neue Polizeieinheit, die GPP, gegründet, die Hinweisen aus der Bevölkerung nachgeht. Bei mehr oder weniger begründetem Verdacht dürfen Gebäude und Wohnungen gestürmt werden. Die dabei gestellten illegalen Sexarbeiterinnen werden entweder sofort inhaftiert oder umgehend abgeschoben, sollten sie ausländischer Herkunft sein.

Die Freier kommen in Umerziehungslager, in denen sie sich einer Therapie unterziehen müssen und die sie erst nach erfolgreicher Verhaltensänderung wieder verlassen dürfen.
Die Umerziehung erfolgt in Form einer Schmerztherapie.
Zunächst müssen die Therapeutinnen, die allesamt zu menschlichen Lügendetektoren ausgebildet wurden, dem Verdächtigen verdeutlichen , dass jede Form der Lüge oder des Abstreitens zu harter Bestrafung führt.

Der Beschuldigte muss sich seines Verhaltens bewusst werden und seine Tat eingestehen.

Sobald sichergestellt ist, dass der Straftäter nur noch die Wahrheit sagt, müssen seine vorhandenen Fetische auf Körperteile und für bestimmte sexuelle Praktiken festgestellt und in die Praxis umgesetzt werden, wobei dem Geständigen dabei solange Schmerzen zugefügt werden, bis er die Lust an seinen Vorlieben verliert.

Erst wenn der Täter nur noch an Sex zu Fortpflanzungsgründen interessiert ist, kann er als resozialisiert in die Gesellschaft entlassen werden.

Nun ist dieses System nicht frei von Fehlern und so hatten sich zu gegebener Zeit einige clevere Dominas zu Therapeutinnen umschulen lassen, um auch weiterhin ihrer Leidenschaft nachgehen zu können.

Und dieses sogar noch staatlich finanziert!

Da kann es dann natürlich auch einmal passieren, dass ein Proband nach den persönlichen Wünschen der Therapeutin geformt wird und nicht zum von der Regierung geforderten Normbürger umerzogen wird…

 

Hoffen wir, daß diese Zukunftsvision niemals Wirklichkeit wird, und wir alle – trotz des jetzt beschlossenen Prostitutionsschutzgesetzes – weiterhin die Möglichkeit haben, unsere Sexualität fernab staatlicher Kontrolle ausleben zu können.

Mein Dank geht an M.