Gummiträume

Gummiträume

 

Meine Hand streicht über Deinen Kopf, doch Deine Haut kann meine Finger nicht spüren.
Es sind meine Gummihandschuhe, die über Deine Gummimaske streichen.

Schade, dass Du mich jetzt nicht sehen kannst, denn mein Anblick würde Dir den Atem stocken lassen.
Im hautengen Latexkleid stehe ich vor Dir, das Korsett betont meinen Körper.

Schön, dass Du mich jetzt nicht sehen kannst, denn Du sollst mich fühlen.

 

Ich habe Dich gefesselt und gespreizt, Dich, mein Gummispielzeug im Ganzkörper-Latexoutfit.

Nein, Du bist nicht bewegungsunfähig, Hand- und Fußfesseln lassen Dir einen kleinen Spielraum.
Trügerische Freiheit.

Denn ich will, dass Du Dich bewegen kannst. Jede Deiner Zuckungen, die ich auslöse, will ich sehen, geniessen, fühlen.

Ich lege mich zu Dir aufs Bett, ich lege mich auf Dich.

 

 

Spüre meinen Körper auf Dir!
Spüre meine Bewegungen!
Spüre mein Becken!
Ich reibe mich an Dir, auf Dir.

Ja, dränge Dich mir entgegen, soweit Du kannst, ich will Dich spüren, ich will Deinen Atem hören, Deine Lust.
Mach mich an!
Mach mich geil!
Ich will, dass Du mich berührst, ich löse Deine Fesseln.
Fass mich an, spüre das Gummi, die Hitze, den Schweiß.

Wir werden eins, glänzende Gummiwesen im warmen Licht.

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